Panorama - Die Reporter

Desaster Atommüll

Genre: Doku
Produktionsjahr: 2009
Studio, Verleih, Vertrieb: Studio Hamburg Distribution & Marketing GmbH
Artikelnr.: ZNZ287

Laufzeit: 30 Minuten
Altersfreigabe: Infoprogramm gemäß § 14 JuSchG
Sprachen: Deutsch

Informations-Programm

Filmbeschreibung

Panorama-Reporter Christoph Lütgert besichtigt die maroden Schächte der Atommüll-Endlager Asse und Morsleben, die inzwischen als nukleare Zeitbomben gelten. Auch die Sicherheit des geplanten Atommüll- Endlager Gorleben wird von Experten angezweifelt.

Statements und Interviews:

- Christian Wulff, Ministerpräsident Niedersachsen/CDU ("Für eine verantwortungsvolle Energiepolitik bleibt
die Kernenergie auf absehbare Zeit unverzichtbar. Mit dem Ausstieg aus der Kernenergienutzung würde
bewusst auf eine Technologie verzichtet, die preiswerten, verlässlichen und nahezu CO2-freien Strom liefert.
Die Landesregierung spricht sich deshalb für eine Aufhebung gesetzlich festgeschriebener Reststrommengen
aus. um damit die Option auf eine längere Laufzeit bestehender Anlagen zu eröffnen");
- Uwe Klüter (phon.), Manager Kernkraftwerk Grohnde;
- Ulrich Kleemann, Bundesanstalt für Strahlenschutz (zum Wassereinbruch im Salzstock Asse; kann nicht
mehr nachvollziehen, warum der Salzstock als Endlager genutzt werden konnte);
- Egbert Duranowitsch (phon.), Strahlenopfer;
- Prof. Dr. Arnold Ganser, Medizinische Hochschule Hannover;
- Wolfram König, Leiter des Bundesamtes für Strahlenschutz (Man hat bis heute die Herausforderung der
Enlagerung systematisch unterschätzt; die heutige Situation hat mit einer sicheren Endlagerung überhaupt
nichts zu tun; ein "Absaufen" des Salzstocks kann zu einer Grundwasserverseuchung führen);
- Detlev Möller, Historiker (kann belegen, dass es bereits 1967 Gutachten gab, die den Salzstock Asse als
ungeeignet zur Atommüllendlagerung auswiesen; das Wissen darüber wurde bewusst verschwiegen);
- Hans Matthöfer, Bundesforschungsminister 1974-1978, SPD (ihm wurde damals versichert, dass es sich bei
Asse um ein trockenes Lager handelte; die anderslautenden Gutachten waren ihm nicht bekannt);
- Florian Emrich, Pressesprecher Bundesamt für Strahlenschutz (zur Einlagerung der Atommüllfässer im
Endlager Morsleben in den 90er Jahren unter der Zuständigkeit der damaligen Umweltministerin Angela
Merkel);
- Angela Merkel, Bundesumweltministerin 1998 ("Ich halte Morsleben in dem Maße wie wir es heute nutzen
für sicher...");
- Heidrun Heidecke, ehemalige Umweltministerin Sachsen-Anhalt (Der Einlagerungsstopp wurde von der
damaligen Bundesumweltministerin Merkel verhindert);
- Walter Hohlefelder, Präsident der Lobbyorganisation Deutsches Atomforum ("...Das Endlager muss so oder
so gebaut werden, gleichgültig wieviel radioaktiver Abfall noch hinzukommt oder nicht"; es spricht im Moment
sehr viel für Gorleben als Endlager; würde auch heute noch die Sicherheit des Lagers Morsleben bestätigen
wie damals in seiner Eigenschaft als Abteilungsleiter im Bundesumweltministerium);
- Prof. Eckhard Grimmel, Geograph (Seit 1979 wurden Argumente deutscher und internationaler Gutachter
gegen das Endlager Gorleben von den Politikern ignoriert. Es bestätigt sich: ein untaugliches Deckgebirge
über dem Salzstock und ein untaugliches Salzgebirge darunter. Gorleben könnte das Gleiche passieren wie
Asse);
- Prof. Gerhard Jentzsch, Geophysiker (Wenn Wasser in den Salzstock eindringt, gibt es eine Katastrophe).

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Artikelnr.-KOL: ZNZ287.01-05
KOL-Signatur: Beantragt
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